
Der Hof

Die Geschichte des Glonnerhofs reicht bis in die Zeit der Klöster zurück. Ursprünglich war der Hof im Besitz des Klosters Tegernsee und wurde von der Familie Glonner bewirtschaftet. Im Zuge der Säkularisation ging der Hof in den Besitz der Familie Glonner über und erhielt den Namen Glonnerhof.
Später übernahm die kinderlose Familie Hofberger den Betrieb und übergab ihn an Josefa Geiger vom benachbarten Kegelhof, die ihnen nach einem Kirchgang adoptiert wurde. Josefa heiratete Hans Huber vom Schrenkhof – damit ging der Glonnerhof in den Besitz der Familie Huber über, die ihn bis heute in vierter Generation führt.
1953 wurde nach dem Austritt aus der Genossenschaftsbrennerei eine eigene Kartoffelbrennerei mit 3.000 Hektolitern Brennrecht gebaut, die bis 2013 bestand.
Glonnerhof 1913

Bis 1963 lagen die Schwerpunkte des Betriebs auf Milchvieh, Kartoffelanbau und Getreide. Nach einem verheerenden Brand, bei dem Stall und Lager zerstört wurden, baute man einen neuen Stall mit Bullenmast.
Der Betrieb wurde nun von Uropa Thomas und dessen Bruder Josef Huber geführt. Oma Barbara Huber war Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft und bildete etwa 50 junge Frauen aus. 1988 übernahm Hubert Huber den Hof. Bereits ein Jahr später stellte die Familie wegen fallender Fleischpreise und Billigimporten nach der Grenzöffnung die Viehhaltung ein und konzentrierte sich fortan auf den Ackerbau.
Glonnerhof 1965

2006 wurde eine neue Hofstelle mit Wohnhaus und zwei Hallen errichtet, da der alte Hof zunehmend sanierungsbedürftig war.
Für Tomi Huber stand früh fest, dass er den Hof übernehmen möchte. Nach dem Abschluss an der Landwirtschaftsschule Holzkirchen und Auslandsaufenthalten in Australien und Neuseeland übernahm er 2022 mit viel Leidenschaft den Familienbetrieb. Im selben Jahr investierte er in eine neue Getreidehalle mit Hofladen. Dieser wurde zunächst mit eigenen Kartoffeln und Eiern aus dem Mobilstall eröffnet und wird seither stetig erweitert.
Glonnerhof Heute